Pilot-Phase

Funktionen

Team-Räume im Atelier

Das Atelier gehört zu Fine Techs Companion OS. „Genie“ ist der Name deines Companions – so heißt er, bis du ihm einen eigenen Namen gibst.

Was ist ein Team-Raum?

Ein Team-Raum ist ein kleiner Arbeitsraum für eine Aufgabe, die du nicht allein machen willst. Genie stellt dafür ein kleines Team zusammen: ein paar KI-Fachleute, die die Arbeit erledigen, und einen Prüfer (ebenfalls eine KI, kein Mensch), der die Ergebnisse durchsieht. Du siehst alle im Raum als Figuren auf der Bühne. An jeder Figur steht, ob sie bereit ist, gerade arbeitet oder fertig ist.

Ein Team-Raum eignet sich zum Beispiel für:

  • eine Einladung oder einen Brief schreiben,
  • etwas recherchieren und zusammenfassen,
  • einen Plan für eine Veranstaltung entwerfen.

Das Team schreibt Entwürfe. Nach außen – senden, posten, bezahlen – geht nur etwas nach deiner Freigabe (siehe „App-Aktionen im Projekt“). Einzige Ausnahme: Du stellst ein Projekt ausdrücklich auf „autonom“; dann gelten Ausgabenlimit und Protokoll (siehe „Autonom arbeiten lassen“).

Wie starte ich einen Team-Raum?

Es gibt drei Wege:

  1. Im Atelier: Öffne links „Atelier“. Schreib unter „Was soll das Team erledigen?“ in einem Satz, worum es geht. Wenn die Arbeit zu einem Projekt gehört, wähle es aus. Dann „Raum anlegen“.
  2. Aus einem To-do: Auf der Projekt-Seite steht bei jedem offenen To-do „Team-Raum dafür starten“. Der Raum kennt dann gleich das Projekt und das To-do.
  3. Auf der Projekt-Seite unter „Team-Räume“ mit „Team-Raum starten“.

Genie macht daraus sofort einen Plan: welche Schritte nötig sind und wer welchen Schritt übernimmt. Dann erscheint die Frage „Plan so starten?“:

  • Los: Das Team fängt an.
  • Plan ändern: Du kannst Schritte umbenennen, verschieben, entfernen oder einen anderen Fachmann wählen. Mit „Fachkraft dazuholen“ holst du jemanden ins Team.

Während das Team arbeitet, siehst du live, wer gerade was tut. Du musst die Seite nicht neu laden. Mit „Anhalten“ stoppst du den Lauf jederzeit.

Was macht Genie als Raumleiter?

Genie plant den Raum und bleibt danach als Raumleiter da. Unter „Mit Genie sprechen“ kannst du Fragen stellen oder Anweisungen geben, zum Beispiel:

  • „Mach die Einladung kürzer und in der Sie-Form.“
  • „Wer hat das mit den 200 Besuchern gesagt?“
  • „Leg ein To-do an: Druckerei anfragen bis 15.11.“

Dabei gilt:

  • Genie fragt immer zuerst. Will Genie etwas ändern, steht in der Antwort eine Frage („Soll ich …?“) und darunter, was genau passieren würde. Erst wenn du „Ja, mach“ klickst, passiert es. Mit „Nein“ passiert nichts. Unter der Antwort steht danach „Erledigt“ oder „Abgelehnt“.
  • Genie erfindet nichts. Antworten mit Zahlen, Terminen oder Namen stützen sich auf das, was im Raum steht: den Auftrag, die Ergebnisse der Schritte, das Projekt und seinen Fahrplan. Darunter siehst du die Quellen. Findet Genie nichts dazu, sagt es das ehrlich. Steht eine Zahl in keiner Quelle, wird sie gelb markiert: „nicht belegt — bitte prüfen“.
  • Gespräche bleiben erhalten. Mit „Neues Gespräch“ fängst du frisch an. Genie merkt sich eine kurze Zusammenfassung des alten Gesprächs.

Was kostet es?

Jeder Raum hat einen festen Kostendeckel, standardmäßig 1 $. Oben im Raum steht, wie viel schon verbraucht ist, zum Beispiel „0,08 $ von 1,00 $“. Eine kleine Aufgabe mit Plan, Arbeit und Prüfung kostete in unseren Probeläufen etwa 20 bis 30 Cent.

Ist der Deckel erreicht, hält das Team an und fragt:

  • „+1 $ freigeben“: Das Team macht weiter.
  • „Beenden“: Genie fasst zusammen, was schon da ist.

Auch Genies Antworten im Gespräch zählen zum Deckel. Ist er aufgebraucht, sagt Genie das, statt weiter Geld auszugeben. Änderungen am Fahrplan (Ziel, Meilenstein, To-do) kosten nichts. Bei anderen Vorschlägen steht vorher dabei, was sie ungefähr kosten.

Wie hänge ich Ergebnisse ans Projekt?

Wenn das Team fertig ist, steht das Ergebnis im Raum. Darunter:

  • „Kopieren“ legt den Text in die Zwischenablage.
  • „Ins Projekt übernehmen“ speichert das Ergebnis im Projekt. Du findest es danach auf der Projekt-Seite unter „Artefakte“.
  • „Nochmal mit neuem Mitglied“ startet den Raum erneut mit verändertem Team.

Hat der Raum an einem To-do gearbeitet, fragt Genie nach dem Übernehmen, ob das To-do damit erledigt ist. Ein Klick genügt.

Beschlüsse aus dem Gespräch („Soll ich das als Beschluss festhalten?“) landen ebenfalls auf der Projekt-Seite unter „Beschlüsse“.

Wie funktioniert der Fahrplan?

Der Fahrplan steht ganz oben auf jeder Projekt-Seite. Er zeigt, wohin das Projekt will und wie weit es ist:

  • Ziel: ein Satz, worum es im Projekt geht. Ändert sich das Ziel, bleibt der alte Stand im Verlauf sichtbar.
  • Weg zum Ziel: die Meilensteine als Stationen. Erreichte Stationen leuchten grün.
  • Fortschritt: wie viele To-dos schon erledigt sind.
  • Als Nächstes: die drei To-dos, die jetzt dran sind.
  • Meilensteine und To-dos: Du legst sie mit „Meilenstein anlegen“ und „To-do anlegen“ an. Mit dem Stift bearbeitest du ein To-do, mit dem Kästchen hakst du es ab.

Sind alle To-dos eines Meilensteins erledigt, fragt der Fahrplan, ob der Meilenstein erreicht ist („Ja, erreicht“ oder „Später“). Er wird nie von selbst auf erreicht gesetzt.

Gehört ein Team-Raum zu einem Projekt, steht der Fahrplan auch im Raum als kleine Karte. Genie kennt ihn und kann im Gespräch Ziel, Meilensteine und To-dos vorschlagen. Auch hier gilt: Erst mit „Ja, mach“ steht es im Fahrplan.

Bevor es losgeht

Über dem Plan steht „Bevor es losgeht“ in drei Gruppen:

  • Mache ich selbst: Entwürfe, Recherche, Planung.
  • Braucht eine Verbindung: zum Beispiel Instagram oder YouTube. Fehlt die Verbindung, steht dort „kommt bald“ oder „noch nicht verbunden“ mit einem Knopf zu den Verbindungen. Du kannst trotzdem starten – diese Schritte laufen dann als Entwurf.
  • Musst du tun: Dinge, die nur du erledigen kannst, etwa ein Business-Konto anlegen.

Jeder Schritt zeigt „Entwurf“ oder „Ausgeführt“ und, wann er fertig ist („Fertig, wenn …“). Der Prüfer sagt dazu „Erfüllt“ oder „Nicht erfüllt“ und warum. Bei Werbung, KI-erzeugten Personen oder Nachrichten an viele Menschen steht ein kurzer Hinweis.

Ziel zuerst (wenn eingeschaltet)

Ist „Ziel zuerst“ eingeschaltet, schreibt der Companion nach dem Anlegen das Ziel in einem Satz auf: „Stimmt“ oder „Ändern“. Erst nach „Stimmt“ wird geplant. Ist der Auftrag unklar („Mach mir Marketing“), stellt er vorher ein paar kurze Fragen – eine nach der anderen, mit Vorschlägen zum Anklicken; „Überspringen“ geht immer. Mit Projekt landen Ziel, Etappen und Aufgaben im Fahrplan („In den Fahrplan übernehmen“).

Wenn der Plan nicht klappt

Manchmal kann der Plan nicht erstellt werden. Dann steht im Raum ruhig „Der Plan konnte gerade nicht erstellt werden.“ und darunter der Knopf „Nochmal planen“. Dein Auftrag und deine Antworten bleiben erhalten. Hat das Modell einen kurzen Grund genannt (zum Beispiel, was so nicht zulässig ist), steht er mit dabei.

Fehlt dein KI-Schlüssel für das Modell oder wurde er abgelehnt, hilft „Nochmal planen“ nicht: Der Raum nennt dann den Anbieter (z. B. Anthropic) und zeigt den Knopf „KI-Zugänge öffnen“. Hast du nur einen Schlüssel (nur OpenAI oder nur Anthropic), nimmt dein Companion automatisch ein passendes Modell – du siehst es unter Einstellungen › Modelle & Budget.

Wenn der Prüfer nicht prüfen konnte

Konnte der Prüfer einen Schritt nicht prüfen (zum Beispiel weil der Anbieter gerade nicht antwortet), steht am Schritt „Prüfung nicht möglich“ – ohne grünen Haken. Sieh dir das Ergebnis dann bitte selbst an.

Fortschritt zum Ziel

Oben im Raum steht der Balken „Fortschritt zum Ziel“: „… % geschafft · … von … Schritten fertig“, darunter jeder Schritt mit seinem Zustand (wartet, läuft, braucht deine Freigabe, wartet auf dich, fertig, Fehler). Läuft ein Projekt, zeigt auch der Eintrag „Atelier“ in der Navigation einen kleinen Balken – so siehst du den Stand von jeder Seite aus.

Ein Schritt zählt erst als fertig, wenn er wirklich erledigt ist: Wartet er noch auf deine Freigabe, zählt er nicht.

Musst du tun – abhaken

Schritte unter „Musst du tun“ erledigst du selbst, zum Beispiel ein Konto anlegen. Sie laufen nicht durch das Team. Hak sie mit „Erledigt“ ab, sobald du fertig bist – erst dann zählt der Schritt.

App-Aktionen im Projekt

Ist eine App verbunden (siehe „Apps verbinden“), kann ein Schritt wirklich posten oder senden. Dann erscheint im Raum die Karte „App-Aktion: …“ mit genau den Werten, die rausgehen sollen. Erst nach „Freigeben und ausführen“ passiert es – genau einmal und genau mit diesen Werten. „Ablehnen“ verwirft die Aktion. Pro Bereich gibt es höchstens eine feste Zahl App-Aktionen am Tag.

Autonom arbeiten lassen

Normalerweise steht ein Projekt auf „Immer nachfragen“: Nichts geht ohne deine Freigabe nach außen. Über den Knopf im Raumkopf kannst du ein einzelnes Projekt autonom arbeiten lassen. Vorher zeigt Genie eine Warnung:

  • Es darf über deine verbundenen Apps ohne Rückfrage senden, posten und ändern.
  • Vom Prüfer freigegebene Abläufe (Skills) werden ohne Rückfrage aktiv.
  • Du legst ein Ausgabenlimit fest (0,10 $ bis 50,00 $). Ist es erreicht, hält das Projekt an und fragt dich.
  • Jede autonome Aktion steht mit ihren Werten im Protokoll.

Erst wenn du die Warnung bestätigst, wird das Projekt autonom. Mit „Zurück zu „Immer nachfragen““ schaltest du jederzeit zurück. Ändert sich die Warnung (zum Beispiel weil eine App dazukam), musst du sie neu bestätigen.

Mail, wenn ein Projekt fertig ist

Ist ein Projekt fertig, braucht es deine Freigabe oder hat es sein Ausgabenlimit erreicht, bekommst du eine kurze Mail mit einem Knopf „Im Atelier öffnen“ – je Anlass nur eine. Abschalten kannst du das unter Einstellungen › Allgemein („Mail, wenn ein Projekt fertig ist oder deine Freigabe braucht“).

Hat das geholfen?

Unter Ergebnissen im Atelier und unter Antworten im Chat steht „Hat das geholfen?“. Bei „Nein“ kannst du kurz schreiben, was nicht gut war. Nur wenn du ausdrücklich zustimmst, wird der Fall – ohne Namen und Kontaktdaten – zum Verbessern genutzt.